Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Stand: 10. August 2026
1. Geltungsbereich und Rangfolge
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Verträge, Bestellungen, Buchungen und sonstigen Geschäftsbeziehungen zwischen Christopher Borchert, Weizengrund 7, 39130 Magdeburg, Deutschland, handelnd unter „Crazy-Systems“, nachfolgend „Anbieter“, und seinen Kunden, nachfolgend „Kunde“.
Sie gelten insbesondere für Verträge über:
- Hosting-, Server-, Cloud-, Netzwerk- und Infrastrukturleistungen,
- virtuelle Server und sonstige virtuelle Ressourcen,
- Storage-, Backup-, Datei- und Plattformleistungen,
- Webhosting, Domains und DNS-Leistungen, soweit angeboten,
- Nextcloud-, ServiceDesk- und sonstige bereitgestellte Plattformen,
- Software-, Bereitstellungs-, Administrations-, Support- und sonstige technische Dienstleistungen,
- sonstige digitale Leistungen, die im jeweiligen Angebot beschrieben werden.
Die AGB gelten insbesondere für Bestellungen und Vertragsabschlüsse über shop.crazy-systems.de, crazy-systems.de, crazy-systems.eu sowie die jeweils zugehörigen Subdomains und bereitgestellten Kunden- oder Verwaltungsbereiche.
Soweit für eine Leistung eine individuelle Leistungsbeschreibung, ein Angebot, eine Auftragsbestätigung, besondere Produktbedingung, System- oder Nutzungsrichtlinie oder eine sonstige individualvertragliche Vereinbarung besteht, gehen individualvertragliche Vereinbarungen diesen AGB vor. Ergänzende Produktbedingungen gehen den allgemeinen Regelungen dieser AGB vor, soweit sie für die konkrete Leistung speziellere Bestimmungen enthalten.
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wurde durch den Anbieter ausdrücklich in Textform zugestimmt.
2. Vertragspartner und Kontakt
Vertragspartner ist:
Christopher Borchert
Weizengrund 7
39130 Magdeburg
Deutschland
E-Mail: support@crazy-systems.de
Telefon: (+49) 8631 9229456
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE292624991
Meldungen zu Missbrauch, rechtswidrigen Inhalten, Sicherheitsvorfällen, behördlichen Anfragen oder behaupteten Verletzungen von Urheber-, Marken-, Persönlichkeits- oder sonstigen Rechten können an abuse@crazy-systems.de gerichtet werden.
3. Leistungsgegenstand und Leistungsbeschreibung
Art, Inhalt, Umfang und technische Eigenschaften der geschuldeten Leistung ergeben sich aus der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses maßgeblichen Leistungsbeschreibung, dem Angebot, der Auftragsbestätigung oder einer sonstigen ausdrücklich vereinbarten Leistungsbeschreibung.
Technische Angaben, Leistungswerte, Speicher-, Traffic-, CPU-, RAM-, Netzwerk-, Backup-, Support- oder Verfügbarkeitsparameter sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich Bestandteil der Leistungsbeschreibung oder einer gesonderten Vereinbarung sind.
Kostenlos bereitgestellte Zusatzleistungen können nach vorheriger Ankündigung geändert, eingeschränkt oder eingestellt werden, soweit hierdurch keine wesentliche entgeltliche Hauptleistung beeinträchtigt wird.
Der Anbieter ist berechtigt, technisch notwendige oder sachlich gerechtfertigte Änderungen an der Leistung vorzunehmen, sofern die vereinbarte Hauptleistung dadurch nicht wesentlich zum Nachteil des Kunden verändert wird und die Änderung dem Kunden zumutbar ist.
4. Vertragsschluss
Die Darstellung von Leistungen und Produkten auf den Onlinepräsenzen stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung an den Kunden, eine Bestellung oder ein Vertragsangebot abzugeben.
Mit Abschluss des Bestellvorgangs, der Annahme eines individuellen Angebots oder einer sonstigen verbindlichen Beauftragung gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrags ab.
Eine automatisierte Eingangsbestätigung bestätigt lediglich den Eingang der Bestellung und stellt noch keine Annahme des Vertragsangebots dar, sofern sie nicht ausdrücklich als Auftragsannahme bezeichnet ist.
Der Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter das Angebot ausdrücklich annimmt, eine Auftragsbestätigung übermittelt, die gebuchte Leistung bereitstellt oder mit der Leistungsausführung beginnt.
Der Anbieter kann eine Bestellung aus sachlichen Gründen ablehnen, insbesondere bei falschen oder unvollständigen Angaben, technischen oder rechtlichen Hindernissen, Missbrauchs- oder Betrugsverdacht, fehlgeschlagener Zahlung, Sicherheitsrisiken oder wenn die gewünschte Leistung nicht bereitgestellt werden kann.
5. Kundendaten und Nachweispflichten
Der Kunde ist verpflichtet, bei Bestellung, Registrierung und während des Vertragsverhältnisses vollständige, richtige und aktuelle Angaben zu machen.
Änderungen vertragsrelevanter Daten, insbesondere Name oder Firma, Anschrift, E-Mail-Adresse, Ansprechpartner und abrechnungsrelevante Daten, sind dem Anbieter unverzüglich mitzuteilen.
Bei begründeten Zweifeln an der Richtigkeit oder Berechtigung von Angaben kann der Anbieter geeignete Nachweise verlangen. Bis zur angemessenen Klärung kann die Bearbeitung einer Bestellung oder die Bereitstellung einer Leistung zurückgestellt werden, soweit dies sachlich erforderlich und verhältnismäßig ist.
6. Preise, Steuern und Zahlungsbedingungen
Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung oder Vertragsverlängerung ausgewiesenen beziehungsweise individuell vereinbarten Preise.
Sämtliche Preisangaben verstehen sich in der im jeweiligen Angebot oder Bestellprozess ausgewiesenen Form einschließlich oder zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer, je nachdem, wie dies dort angegeben ist.
Als Zahlungsmethoden können insbesondere PayPal und paysafecard angeboten werden. Der Anbieter kann verfügbare Zahlungsmethoden abhängig von Leistung, Kundenstatus, Risikoprüfung oder technischen Möglichkeiten beschränken.
Soweit nicht anders vereinbart, ist die Zahlung bei Bestellung beziehungsweise vor Beginn des jeweiligen Leistungszeitraums fällig.
Elektronische Rechnungen werden an die vom Kunden hinterlegte Kontaktadresse oder über einen bereitgestellten Kundenbereich bereitgestellt.
7. Zahlungsverzug
Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, gelten die gesetzlichen Vorschriften. Der Anbieter ist insbesondere berechtigt, gesetzliche Verzugszinsen und erforderliche Kosten der Rechtsverfolgung geltend zu machen.
Bei fälligen und trotz Mahnung oder sonstiger gesetzlicher Voraussetzungen nicht beglichenen Forderungen kann der Anbieter Leistungen angemessen einschränken oder sperren, soweit dies unter Berücksichtigung der beiderseitigen Interessen zulässig ist.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung bei erheblichem oder wiederholtem Zahlungsverzug bleibt unberührt.
8. Prepaid-Leistungen, Laufzeit und Verlängerung
Soweit bei der jeweiligen Leistung nichts Abweichendes angegeben ist, werden Leistungen als im Voraus bezahlte Leistungen für den jeweils gebuchten Zeitraum erbracht.
Bei reinen Prepaid-Leistungen endet die Leistung mit Ablauf des gebuchten und bezahlten Leistungszeitraums, sofern keine erneute Buchung oder Zahlung erfolgt. Eine automatische Verlängerung findet nur statt, wenn dies im jeweiligen Angebot ausdrücklich vereinbart ist.
Für Verträge mit automatischer Verlängerung gelten die im Angebot oder Vertrag genannten Laufzeiten und Kündigungsfristen sowie zwingende gesetzliche Vorgaben.
9. Preisänderungen und Änderungen laufender Vertragsbedingungen
Für zukünftige Bestellungen und neue Leistungszeiträume kann der Anbieter Preise ändern. Bei nicht automatisch verlängerten Prepaid-Leistungen gilt der bei der jeweiligen Folgebuchung ausgewiesene Preis.
Bei laufenden Dauerschuldverhältnissen sind Preis- oder Vertragsänderungen nur im Rahmen der gesetzlichen Voraussetzungen und der konkret vereinbarten Änderungsmechanismen zulässig. Soweit erforderlich, wird der Kunde rechtzeitig vor Inkrafttreten in Textform informiert.
Soweit eine Änderung die vertragliche Hauptleistung wesentlich zum Nachteil des Kunden betrifft und keine zwingende gesetzliche oder technische Notwendigkeit besteht, werden dem Kunden die gesetzlich erforderlichen Rechte, insbesondere gegebenenfalls ein Kündigungsrecht, eingeräumt.
10. Bereitstellung und Teilleistungen
Die Bereitstellung erfolgt nach Vertragsschluss und, soweit vorgesehen, nach erfolgreicher Zahlungsabwicklung innerhalb der technischen, organisatorischen und betrieblichen Möglichkeiten.
Angegebene Bereitstellungszeiten sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich als verbindlich vereinbart wurden.
Teilleistungen sind zulässig, soweit dies für den Kunden zumutbar ist und die vertragsgemäße Nutzung nicht unzumutbar beeinträchtigt wird.
11. Verfügbarkeit, Wartung und höhere Gewalt
Soweit keine bestimmte Verfügbarkeit ausdrücklich als Service Level vereinbart wurde, schuldet der Anbieter keine bestimmte prozentuale Mindestverfügbarkeit.
Der Anbieter bemüht sich um einen sicheren und möglichst unterbrechungsarmen Betrieb. Wartungsarbeiten, Sicherheitsupdates, dringende Störungsbeseitigungen, Kapazitätsgrenzen, Ausfälle von Telekommunikations- oder Stromversorgungsnetzen, Störungen externer Anbieter, Netzwerkangriffe, behördliche Maßnahmen oder sonstige Umstände außerhalb des zumutbaren Einflussbereichs können die Verfügbarkeit vorübergehend beeinträchtigen.
Planbare Wartungsarbeiten werden, soweit möglich und zumutbar, vorab angekündigt.
Für Verzögerungen oder Leistungshindernisse aufgrund höherer Gewalt oder vergleichbarer, nicht vom Anbieter zu vertretender Ereignisse gelten die gesetzlichen Vorschriften.
12. IP-Adressen und Netzwerkressourcen
Soweit eine Leistung die Bereitstellung oder Zuweisung von IP-Adressen oder anderen Netzwerkressourcen umfasst, besteht kein Anspruch auf eine bestimmte IP-Adresse, einen bestimmten Adressbereich oder eine dauerhafte unveränderte Zuweisung, sofern dies nicht ausdrücklich vereinbart wurde.
Der Anbieter ist berechtigt, Zuweisungen aus technischen, sicherheitsbezogenen, regulatorischen oder betrieblichen Gründen zu ändern. Soweit möglich, wird der Kunde vorher informiert.
Eine Gewähr dafür, dass eine neu zugewiesene IP-Adresse bei sämtlichen externen Diensten, Blacklists oder Reputationssystemen unbelastet oder freigeschaltet ist, wird nicht übernommen. Der Anbieter wird erkennbare Probleme im Rahmen des Zumutbaren prüfen.
13. Support und zusätzliche Dienstleistungen
Der Umfang des enthaltenen Supports richtet sich nach der jeweiligen Leistungsbeschreibung.
Leistungen, die über den vereinbarten Supportumfang hinausgehen, insbesondere umfangreiche Administrations-, Migrations-, Fehleranalyse-, Wiederherstellungs-, Entwicklungs- oder Beratungsleistungen, können nach vorheriger Abstimmung gesondert berechnet werden.
Ein Anspruch auf bestimmte Reaktions- oder Wiederherstellungszeiten besteht nur, wenn diese ausdrücklich vereinbart wurden.
14. Administrationsrechte und Verantwortungsbereiche
Bei vom Kunden selbst administrierten Systemen, insbesondere Root-, VPS-, Cloud- oder vergleichbaren Serverleistungen, trägt der Kunde die Verantwortung für Administration, Betriebssystem, Anwendungen, Benutzerkonten, Berechtigungen, Sicherheitskonfiguration, Updates und Inhalte, soweit nicht ausdrücklich eine Managed-Leistung vereinbart wurde.
Der Kunde hat seine Systeme so einzurichten und zu betreiben, dass Sicherheit, Integrität und Verfügbarkeit der Systeme und Netze des Anbieters sowie Dritter nicht gefährdet werden.
Bei Managed-Leistungen richtet sich die Verantwortungsabgrenzung nach der konkreten Leistungsbeschreibung. Leistungen außerhalb des vereinbarten Managed-Umfangs bleiben Aufgabe des Kunden.
15. Zugangsdaten und Kontosicherheit
Zugangsdaten, Passwörter, API-Schlüssel, Token, Zertifikate und sonstige Authentifizierungsmerkmale sind geheim zu halten und angemessen gegen unbefugten Zugriff zu schützen.
Der Kunde hat den Anbieter unverzüglich zu informieren, wenn Anhaltspunkte für eine Kompromittierung oder unbefugte Nutzung seines Kontos oder seiner Systeme bestehen.
Handlungen, die unter Verwendung ordnungsgemäß authentifizierter Zugangsdaten vorgenommen werden, können dem Kunden zugerechnet werden, soweit dies rechtlich zulässig ist und der Anbieter nicht erkennen musste, dass eine missbräuchliche Nutzung vorlag.
16. Datensicherung und Wiederherstellung
Soweit keine Backup- oder Wiederherstellungsleistung ausdrücklich vereinbart wurde, ist der Kunde für regelmäßige, aktuelle und außerhalb des unmittelbar gebuchten Systems gespeicherte Sicherungskopien seiner Daten selbst verantwortlich.
Vor Änderungen an Systemen, Anwendungen, Konfigurationen oder Datenbeständen hat der Kunde eine angemessene Sicherung vorzunehmen.
Soweit der Anbieter Backups, Snapshots oder Sicherungskopien als Leistungsbestandteil anbietet, bestimmen sich Umfang, Intervall, Aufbewahrung und Wiederherstellbarkeit nach der jeweiligen Leistungsbeschreibung. Eine Sicherung ersetzt nicht automatisch ein eigenes Backup des Kunden, sofern dies nicht ausdrücklich vereinbart ist.
17. Nutzung durch Dritte
Der Kunde darf Dritten die Nutzung seiner gebuchten Leistungen ermöglichen, soweit dies nicht durch die Leistungsbeschreibung oder gesetzliche Vorschriften ausgeschlossen ist.
Der Kunde bleibt alleiniger Vertragspartner und ist dafür verantwortlich, dass von ihm zugelassene Nutzer die vertraglichen und gesetzlichen Vorgaben einhalten.
Verursacht ein vom Kunden autorisierter Dritter einen Verstoß, wird dieser im Verhältnis zwischen Anbieter und Kunde grundsätzlich wie ein Verstoß des Kunden behandelt, soweit dies rechtlich zulässig ist.
18. Allgemeine Mitwirkungspflichten des Kunden
Der Kunde ist insbesondere verpflichtet:
- gesetzliche, behördliche und vertragliche Vorgaben einzuhalten,
- seine Systeme und Anwendungen angemessen abzusichern und aktuell zu halten,
- vom Anbieter mitgeteilte sicherheitskritische Maßnahmen innerhalb angemessener Fristen umzusetzen,
- nur Inhalte und Daten zu verwenden, für die er die erforderlichen Rechte besitzt,
- Ressourcen nicht missbräuchlich, störend oder sicherheitsgefährdend einzusetzen,
- bei Störungen, Sicherheitsvorfällen, Abuse-Fällen und behördlich oder rechtlich relevanten Vorgängen angemessen mitzuwirken.
19. Unzulässige Nutzung
Die Leistungen dürfen nicht für rechtswidrige, missbräuchliche, sicherheitsgefährdende oder die Rechte Dritter verletzende Zwecke verwendet werden.
Untersagt sind insbesondere, soweit nicht im Einzelfall ausdrücklich rechtmäßig und vom Anbieter zugelassen:
- Angriffe auf Systeme oder Netzwerke, insbesondere DoS- oder DDoS-Angriffe,
- Portscans, Exploit-Scans oder vergleichbare Angriffe auf fremde Systeme ohne Berechtigung,
- Verbreitung, Bereitstellung oder Steuerung von Schadsoftware, Botnetzen, Ransomware oder Phishing-Infrastruktur,
- offene Mail-Relays oder sonstige technisch unsichere Dienste, die missbräuchlich genutzt werden können,
- Versand unverlangter Massenwerbung, Spam oder Nachrichten mit gefälschten beziehungsweise irreführenden Absenderangaben,
- betrügerische oder täuschende Handlungen, Identitätsmissbrauch und Zahlungsbetrug,
- rechtswidrige Inhalte oder Inhalte, deren Bereitstellung, Besitz oder Verbreitung strafbar ist,
- Inhalte, die Urheber-, Marken-, Namens-, Persönlichkeits-, Datenschutz- oder sonstige Rechte Dritter verletzen,
- strafbare volksverhetzende, terroristische oder sonstige extremistische Inhalte, soweit deren Speicherung oder Verbreitung rechtswidrig ist,
- Darstellungen sexualisierter Gewalt gegen Kinder oder sonstige Inhalte, deren Besitz oder Verbreitung gesetzlich verboten ist,
- rechtswidrige Glücksspielangebote,
- Kryptowährungs-Mining, Farming oder Plotting, sofern dies nicht ausdrücklich durch die jeweilige Leistungsbeschreibung zugelassen wurde,
- jede sonstige Nutzung, die die Stabilität, Sicherheit oder ordnungsgemäße Nutzung der Infrastruktur erheblich beeinträchtigt.
20. Rechte Dritter, geistiges Eigentum und Lizenzen
Der Kunde ist selbst dafür verantwortlich, dass er für sämtliche von ihm eingesetzten Inhalte, Programme, Marken, Domains, Medien, Datenbanken und sonstigen geschützten Werke die erforderlichen Rechte, Einwilligungen und Lizenzen besitzt.
Lizenzbedingungen von Drittanbietern sind vom Kunden einzuhalten. Dies gilt insbesondere für Beschränkungen hinsichtlich Nutzung, Vervielfältigung, Weitergabe, Unterlizenzierung, Reverse Engineering oder sonstiger Verwertung.
Meldet sich ein Lizenzgeber, Rechteinhaber, Verwertungsberechtigter oder eine sonstige berechtigte Stelle mit nachvollziehbaren Hinweisen auf eine Rechtsverletzung, ist der Anbieter berechtigt und, soweit gesetzlich geboten, verpflichtet, den Sachverhalt zu prüfen und angemessene Maßnahmen zu treffen.
21. Abuse-Meldungen und Meldungen rechtswidriger Inhalte
Meldungen über mutmaßlich rechtswidrige Inhalte, missbräuchliche Nutzung, Sicherheitsvorfälle oder Verletzungen von Rechten Dritter können elektronisch an abuse@crazy-systems.de übermittelt werden.
Die Meldestelle steht insbesondere Behörden, Gerichten, Strafverfolgungsbehörden, Rechteinhabern, Lizenzgebern, Marken- und Urheberrechtsinhabern sowie sonstigen natürlichen oder juristischen Personen zur Verfügung.
Eine Meldung sollte, soweit möglich und rechtlich zulässig, enthalten:
- eine hinreichend konkrete Begründung, warum der beanstandete Inhalt oder die Nutzung als rechtswidrig oder rechtsverletzend angesehen wird,
- eine genaue Bezeichnung des betroffenen Inhalts oder Systems, beispielsweise URL, Domain, IP-Adresse, Hostname oder sonstige eindeutige Identifikationsmerkmale,
- geeignete Nachweise oder Belege für die behauptete Rechtsverletzung,
- bei Rechteinhabern einen geeigneten Nachweis der Berechtigung oder Vertretungsmacht, soweit dies für die Prüfung erforderlich ist,
- Name und Kontaktmöglichkeit des Meldenden, soweit eine anonyme Meldung nicht gesetzlich zulässig oder sachlich geboten ist.
Offensichtlich unvollständige, nicht nachvollziehbare oder missbräuchliche Meldungen können zurückgewiesen oder zur Ergänzung zurückgestellt werden, soweit keine gesetzliche Pflicht zu sofortigem Handeln besteht.
Der Anbieter prüft hinreichend konkrete Meldungen sorgfältig, zeitnah, objektiv und unter Berücksichtigung der Rechte aller Betroffenen. Aus dem Eingang einer Meldung folgt nicht automatisch, dass der behauptete Verstoß tatsächlich vorliegt.
Für elektronische Meldungen zu mutmaßlich rechtswidrigen Inhalten, Missbrauch, Sicherheitsvorfällen, Anordnungen oder Anfragen zuständiger Behörden sowie Meldungen von Rechteinhabern steht abuse@crazy-systems.de zur Verfügung. Die Kontaktstelle dient zugleich als zentraler elektronischer Eingang für entsprechende Meldungen im Zusammenhang mit von Crazy-Systems erbrachten Hosting- und Vermittlungsdiensten, soweit die einschlägigen Vorschriften des Digital Services Act (Verordnung (EU) 2022/2065) anwendbar sind. Deutsch und Englisch können für die Kommunikation verwendet werden.
22. Behördliche Anordnungen und Anfragen
Gesetzlich oder behördlich angeordnete Maßnahmen, insbesondere Herausgabe-, Sicherungs-, Sperr-, Beschlagnahme-, Entfernungs- oder Auskunftsanordnungen, werden im Rahmen der anwendbaren gesetzlichen Vorschriften bearbeitet.
Soweit die Rechtmäßigkeit, Zuständigkeit oder Authentizität einer Anfrage nicht offensichtlich ist, kann der Anbieter geeignete Nachweise, Aktenzeichen oder sonstige Verifikationen verlangen.
Der Anbieter ist berechtigt, erforderliche Daten zu sichern oder Zugriffe einzuschränken, soweit dies zur Erfüllung einer wirksamen behördlichen oder gerichtlichen Anordnung erforderlich ist.
23. Prüfung und Maßnahmen bei Abuse- oder Rechtsverletzungen
Bei tatsächlichen Anhaltspunkten für Rechtsverletzungen, Missbrauch, Sicherheitsgefährdungen oder erhebliche Vertragsverletzungen kann der Anbieter den Kunden zur Stellungnahme, Abhilfe oder Entfernung beanstandeter Inhalte innerhalb einer angemessenen Frist auffordern.
Abhängig von Schwere, Dringlichkeit, Wiederholungsgefahr und Rechtslage kann der Anbieter insbesondere:
- den Kunden verwarnen oder zur Abhilfe auffordern,
- einzelne Inhalte, Ports, Dienste, Funktionen oder Netzwerkzugänge beschränken,
- betroffene Dienste vorübergehend sperren,
- bei unmittelbarer Gefahr ohne vorherige Ankündigung technische Schutzmaßnahmen ergreifen,
- bei schwerwiegenden oder wiederholten Verstößen den Vertrag außerordentlich kündigen,
- gesetzlich erforderliche Informationen an Behörden oder sonstige berechtigte Stellen übermitteln.
Maßnahmen sollen, soweit dies rechtlich und technisch möglich ist, auf den betroffenen Inhalt oder Dienst begrenzt und verhältnismäßig sein.
Soweit möglich und rechtlich zulässig, wird der Kunde über eine Einschränkung oder Sperrung und deren wesentlichen Grund informiert. Eine vorherige Information kann unterbleiben, wenn sie gesetzlich untersagt ist, die Maßnahme vereiteln würde oder aufgrund einer unmittelbaren Sicherheits- oder Rechtsgefährdung nicht zumutbar ist.
24. Sofortige Sperrung bei erheblichen Gefahren
Der Anbieter darf eine Leistung ohne vorherige Fristsetzung ganz oder teilweise vorübergehend sperren, wenn dies erforderlich ist, um eine gegenwärtige erhebliche Gefahr für Systeme, Netze, Daten, Dritte oder die öffentliche Sicherheit abzuwehren, eine fortdauernde offensichtlich rechtswidrige Nutzung zu unterbinden oder einer vollziehbaren behördlichen oder gerichtlichen Anordnung nachzukommen.
Dies kann insbesondere bei aktiven DDoS-Angriffen, Malware-Verteilung, Botnetzen, Phishing, kompromittierten Systemen, schwerwiegendem Spam, akutem Betrugsverdacht oder offensichtlich rechtswidrigen Inhalten erforderlich sein.
25. Außerordentliche Kündigung aus wichtigem Grund
Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
Ein wichtiger Grund für den Anbieter kann insbesondere vorliegen, wenn:
- der Kunde trotz Fälligkeit und erforderlicher Mahnung erheblich mit Zahlungen in Verzug ist,
- der Kunde schwerwiegend oder wiederholt gegen diese AGB oder wesentliche Mitwirkungspflichten verstößt,
- die Nutzung des Kunden die Sicherheit oder Stabilität der Infrastruktur erheblich gefährdet,
- der Kunde trotz Aufforderung eine erhebliche Rechtsverletzung nicht beseitigt,
- eine Nutzung offensichtlich strafbar oder missbräuchlich ist,
- eine Fortsetzung des Vertrags aufgrund einer behördlichen oder gerichtlichen Maßnahme nicht möglich oder unzumutbar ist,
- ein Lizenzgeber oder Rechteinhaber nachvollziehbar belegt, dass eine für die Leistung notwendige Berechtigung nicht besteht und eine rechtmäßige Fortsetzung nicht möglich ist.
Soweit eine Abmahnung oder Fristsetzung gesetzlich erforderlich und zumutbar ist, erfolgt eine außerordentliche Kündigung grundsätzlich erst nach erfolgloser Abmahnung oder Fristsetzung.
26. Vertragsende, Sperrung und Datenlöschung
Mit Ablauf oder Beendigung des Vertrags endet der Anspruch des Kunden auf Nutzung der betroffenen Leistung, soweit nichts anderes vereinbart ist.
Nach Vertragsende kann der Anbieter Zugänge sperren, Systeme deaktivieren und nach Ablauf einer angemessenen Frist Daten, Konfigurationen und Inhalte löschen, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten, behördlichen Sicherungsanordnungen oder sonstigen zwingenden Gründe entgegenstehen.
Der Kunde ist verpflichtet, benötigte Daten vor Vertragsende eigenverantwortlich zu sichern und zu exportieren. Ein Anspruch auf dauerhafte Vorhaltung oder Wiederherstellung nach Vertragsende besteht nur, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde oder gesetzlich zwingend vorgeschrieben ist.
27. Domains und Registrierungsleistungen
Soweit Domainregistrierungen angeboten werden, vermittelt der Anbieter die Registrierung bei der jeweils zuständigen Registry oder einem Registrar. Ein Anspruch auf tatsächliche Zuteilung einer gewünschten Domain besteht erst nach erfolgreicher Bestätigung der Registrierung.
Für Domains gelten ergänzend die Bedingungen und Vergaberichtlinien der jeweiligen Registry und des eingesetzten Registrars.
Der Kunde ist dafür verantwortlich, dass die Registrierung und Nutzung einer Domain keine Rechte Dritter verletzt.
28. Datenschutz und Auftragsverarbeitung
Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch den Anbieter ergeben sich aus der jeweils geltenden Datenschutzerklärung.
Verarbeitet der Kunde mit den gebuchten Leistungen personenbezogene Daten Dritter, ist der Kunde für die datenschutzrechtliche Zulässigkeit seiner Verarbeitung verantwortlich.
Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet und die Voraussetzungen des Art. 28 DSGVO vorliegen, ist erforderlichenfalls eine gesonderte Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung abzuschließen.
Der Kunde hat dem Anbieter die für eine ordnungsgemäße Auftragsverarbeitung erforderlichen Informationen zur Verfügung zu stellen.
29. Exportkontrolle, Sanktionen und gesetzliche Nutzungsbeschränkungen
Der Kunde ist verpflichtet, anwendbare Exportkontroll-, Embargo-, Sanktions- und sonstige außenwirtschaftsrechtliche Vorschriften einzuhalten.
Der Anbieter ist nicht verpflichtet, eine Leistung bereitzustellen oder fortzuführen, wenn dies gegen unmittelbar anwendbare gesetzliche Verbote, Sanktionen oder behördliche Anordnungen verstoßen würde.
30. Freistellung bei Ansprüchen Dritter
Verletzt der Kunde schuldhaft gesetzliche oder vertragliche Pflichten und werden deshalb berechtigte Ansprüche Dritter gegen den Anbieter geltend gemacht, hat der Kunde den Anbieter im gesetzlich zulässigen Umfang von diesen Ansprüchen und den erforderlichen Kosten einer angemessenen Rechtsverteidigung freizustellen.
Dies gilt insbesondere für vom Kunden zu vertretende Verletzungen von Urheber-, Marken-, Persönlichkeits-, Datenschutz-, Wettbewerbs- oder sonstigen Schutzrechten sowie für rechtswidrige Inhalte oder missbräuchliche Nutzungen.
Der Anbieter wird den Kunden über geltend gemachte Ansprüche informieren und ihm, soweit möglich und zumutbar, Gelegenheit zur Mitwirkung bei der Rechtsverteidigung geben.
31. Gewährleistung und Mängel
Es gelten die gesetzlichen Mängel- und Gewährleistungsrechte, soweit in diesen AGB oder der jeweiligen Leistungsbeschreibung keine rechtlich zulässige abweichende Regelung getroffen wurde.
Der Kunde soll erkennbare Störungen und Mängel möglichst zeitnah und mit einer nachvollziehbaren Fehlerbeschreibung melden, damit eine Prüfung und Behebung ermöglicht wird.
Kein Mangel liegt vor, soweit eine Einschränkung ausschließlich aus dem Verantwortungsbereich des Kunden, seiner Software, seiner Konfiguration, seiner Endgeräte oder eines nicht vom Anbieter eingesetzten Drittanbieters stammt.
32. Haftung des Anbieters
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei schuldhafter Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit und in sonstigen Fällen zwingender gesetzlicher Haftung.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den vertragstypischen, bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
Bei Datenverlust ist die Haftung – soweit gesetzlich zulässig – auf den Aufwand beschränkt, der bei ordnungsgemäßer und regelmäßiger Datensicherung für die Wiederherstellung erforderlich gewesen wäre. Diese Begrenzung gilt nicht, soweit eine Datensicherung ausdrücklich geschuldeter Bestandteil der betroffenen Leistung war oder der Schaden auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruht.
Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten entsprechend zugunsten gesetzlicher Vertreter, Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
33. Drittanbieter und externe Infrastruktur
Soweit für die Leistung externe Rechenzentren, Netzbetreiber, Hostinganbieter, Registrare, Zahlungsdienstleister, Softwareanbieter oder sonstige Dritte eingesetzt werden, können Störungen oder Änderungen in deren Verantwortungsbereich Auswirkungen auf die Leistung haben.
Der Anbieter bleibt für eigene vertragliche Pflichten nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften verantwortlich. Eine Garantie für die dauerhafte Verfügbarkeit oder unveränderte Leistung externer Anbieter wird jedoch nicht übernommen, soweit dies nicht ausdrücklich vereinbart wurde.
34. Verbraucherwiderrufsrecht
Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen im Rahmen der gesetzlichen Voraussetzungen ein Widerrufsrecht zu. Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung und dem gegebenenfalls bereitgestellten Muster-Widerrufsformular.
Soweit der Verbraucher ausdrücklich verlangt, dass eine Dienstleistung bereits während der Widerrufsfrist beginnt, gelten für einen Widerruf die gesetzlichen Regelungen, insbesondere zu einem gegebenenfalls geschuldeten Wertersatz.
Ein vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts tritt nur unter den gesetzlich vorgesehenen Voraussetzungen ein.
35. Verbraucherstreitbeilegung
Soweit eine gesetzliche Informationspflicht nach dem Verbraucherstreitbeilegungsgesetz besteht, informiert der Anbieter über seine Bereitschaft oder Verpflichtung zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle entsprechend den jeweils geltenden gesetzlichen Anforderungen.
Sofern nicht an anderer Stelle ausdrücklich etwas Abweichendes angegeben ist, ist der Anbieter nicht bereit und nicht verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
Die frühere Online-Streitbeilegungsplattform der Europäischen Union (OS-/ODR-Plattform) wird nicht mehr als Streitbeilegungsweg angegeben, da ihr Betrieb eingestellt wurde.
36. Kommunikation und Erklärungen
Vertragsbezogene Mitteilungen können an die vom Kunden hinterlegte E-Mail-Adresse oder über einen bereitgestellten Kundenbereich übermittelt werden, soweit gesetzlich keine strengere Form vorgeschrieben ist.
Der Kunde hat sicherzustellen, dass seine Kontaktadresse erreichbar ist und Nachrichten des Anbieters nicht dauerhaft durch eigene Filter oder Einstellungen verhindert werden.
Mündliche Nebenabreden oder Zusicherungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit einer Bestätigung in Textform, soweit nicht zwingendes Recht etwas anderes vorsieht.
37. Übertragung des Vertrags
Eine Übertragung der vertraglichen Rechte und Pflichten des Kunden auf einen Dritten bedarf der Zustimmung des Anbieters, soweit eine Zustimmung nach den gesetzlichen Vorschriften zulässig verlangt werden kann.
Der Anbieter kann für die Prüfung einer Vertragsübernahme geeignete Nachweise zur Identität und Berechtigung verlangen.
38. Zurückbehaltungsrechte und Aufrechnung
Gegen Forderungen des Anbieters kann der Kunde nur mit unbestrittenen, rechtskräftig festgestellten oder aus demselben Vertragsverhältnis stammenden Forderungen aufrechnen, soweit eine solche Einschränkung gesetzlich zulässig ist.
Gesetzliche Zurückbehaltungsrechte des Kunden bleiben unberührt.
39. Kundenhardware und gesetzliche Sicherungsrechte
Soweit sich kundeneigene Hardware oder sonstige Gegenstände im unmittelbaren Besitz des Anbieters befinden, gelten hinsichtlich etwaiger Zurückbehaltungs- oder Pfandrechte die gesetzlichen Vorschriften und gegebenenfalls ausdrücklich vereinbarte besondere Bedingungen.
40. Vertragssprache
Vertragssprache ist Deutsch. Englische Fassungen dienen der Information und Verständlichkeit. Im Fall von Widersprüchen, Auslegungszweifeln oder Abweichungen ist die deutsche Fassung maßgeblich, soweit dies rechtlich zulässig ist.
41. Anwendbares Recht
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als ihnen dadurch nicht der Schutz zwingender Bestimmungen des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts entzogen wird.
42. Gerichtsstand
Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen oder hat er keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland, ist – soweit gesetzlich zulässig – Magdeburg Gerichtsstand für Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis.
Zwingende gesetzliche Gerichtsstände, insbesondere bei Verbrauchern, bleiben unberührt.
43. Änderungen dieser AGB
Änderungen dieser AGB gelten für zukünftige Verträge ab ihrer Veröffentlichung beziehungsweise ab dem jeweils angegebenen Zeitpunkt.
Für bereits bestehende Vertragsverhältnisse werden Änderungen nur wirksam, soweit dies gesetzlich zulässig ist und die hierfür erforderlichen Voraussetzungen eingehalten werden. Eine bloße Veröffentlichung geänderter AGB ersetzt bei bestehenden Verträgen keine erforderliche Zustimmung oder sonstige gesetzliche Voraussetzung.
44. Schlussbestimmungen
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
An die Stelle unwirksamer Bestimmungen treten die gesetzlichen Vorschriften. Entsprechendes gilt für unbeabsichtigte Regelungslücken.
Terms and Conditions
Last updated: 10 August 2026
1. Scope and Order of Precedence
These Terms and Conditions apply to all contracts, orders, bookings and other business relationships between Christopher Borchert, Weizengrund 7, 39130 Magdeburg, Germany, trading under “Crazy-Systems”, hereinafter referred to as the “Provider”, and its customers, hereinafter referred to as the “Customer”.
They apply in particular to contracts concerning:
- hosting, server, cloud, network and infrastructure services,
- virtual servers and other virtual resources,
- storage, backup, file and platform services,
- web hosting, domains and DNS services, where offered,
- Nextcloud, Service Desk and other provided platforms,
- software, provisioning, administration, support and other technical services,
- other digital services described in the relevant offer.
These Terms apply in particular to orders and contracts concluded via shop.crazy-systems.de, crazy-systems.de, crazy-systems.eu, their respective subdomains and any customer or administration areas provided by the Provider.
Where an individual service description, offer, order confirmation, special product terms, system or usage policy or other individually agreed provision exists, individually agreed provisions take precedence over these Terms. Supplementary product terms take precedence over the general provisions of these Terms where they contain more specific provisions for the relevant service.
Any deviating, conflicting or supplementary terms and conditions of the Customer shall not become part of the contract unless the Provider has expressly agreed to their applicability in text form.
2. Contracting Party and Contact
Contracting party:
Christopher Borchert
Weizengrund 7
39130 Magdeburg
Germany
Email: support@crazy-systems.de
Phone: (+49) 8631 9229456
VAT identification number: DE292624991
Reports concerning abuse, illegal content, security incidents, requests from authorities or alleged infringements of copyright, trademark, personality or other rights may be sent to abuse@crazy-systems.de.
3. Subject Matter and Service Description
The type, content, scope and technical characteristics of the service owed are determined by the service description, offer, order confirmation or other expressly agreed service specification applicable at the time the contract is concluded.
Technical specifications and parameters concerning performance, storage, traffic, CPU, RAM, network, backups, support or availability are binding only where expressly included in the service description or a separate agreement.
Free supplementary services may be changed, restricted or discontinued following prior notice, provided that this does not materially impair a paid main service.
The Provider may make technically necessary or objectively justified changes to a service where the agreed main service is not materially altered to the Customer's detriment and the change is reasonable for the Customer.
4. Conclusion of Contract
The presentation of products and services on the Provider's online presences does not constitute a legally binding offer but an invitation to the Customer to submit an order or contractual offer.
By completing the order process, accepting an individual offer or otherwise placing a binding order, the Customer submits a binding offer to conclude a contract.
An automated acknowledgement of receipt merely confirms receipt of the order and does not constitute acceptance unless expressly designated as an order acceptance.
The contract is concluded when the Provider expressly accepts the offer, sends an order confirmation, provisions the booked service or begins performance.
The Provider may reject an order for objective reasons, in particular where information is incorrect or incomplete, technical or legal obstacles exist, there is a reasonable suspicion of misuse or fraud, payment fails, security risks exist or the requested service cannot be provided.
5. Customer Information and Verification
The Customer must provide complete, accurate and up-to-date information when ordering, registering and throughout the contractual relationship.
Changes to contract-relevant information, in particular name or company name, address, email address, contact persons and billing information, must be communicated without undue delay.
Where there are justified doubts regarding the accuracy or authorisation of information, the Provider may request suitable evidence. Processing of an order or provisioning of a service may be postponed pending reasonable clarification where this is objectively necessary and proportionate.
6. Prices, Taxes and Payment
The prices displayed or individually agreed at the time of the order or renewal apply.
Prices include or exclude statutory VAT as indicated in the relevant offer or ordering process.
Payment methods may include PayPal and paysafecard. The Provider may restrict available payment methods depending on the service, customer status, risk checks or technical possibilities.
Unless otherwise agreed, payment is due upon ordering or before the beginning of the relevant service period.
Electronic invoices may be sent to the Customer's registered contact address or made available through a customer area.
7. Late Payment
If the Customer defaults on payment, the statutory provisions apply. The Provider may in particular claim statutory default interest and necessary legal enforcement costs.
In the case of due and unpaid claims, the Provider may, where legally permissible and after taking the interests of both parties into account, appropriately restrict or suspend services.
The right to extraordinary termination in the event of material or repeated payment default remains unaffected.
8. Prepaid Services, Term and Renewal
Unless otherwise stated for the relevant service, services are provided for the booked period against advance payment.
Pure prepaid services expire at the end of the booked and paid service period unless a new booking or payment is made. Automatic renewal takes place only where expressly agreed in the relevant offer.
For automatically renewing contracts, the terms and notice periods stated in the offer or contract and any mandatory statutory provisions apply.
9. Price Changes and Changes to Ongoing Contracts
The Provider may change prices for future orders and new service periods. For non-renewing prepaid services, the price displayed at the time of the subsequent booking applies.
For ongoing contracts, price or contractual changes are permitted only within the statutory requirements and the specifically agreed amendment mechanisms. Where required, the Customer will be informed in text form in advance.
Where a change materially affects the contractual main service to the Customer's detriment and is not required by mandatory law or technical necessity, the Customer will be granted any rights required by law, including a right of termination where applicable.
10. Provisioning and Partial Performance
Services are provisioned after conclusion of the contract and, where applicable, successful payment within the Provider's technical, organisational and operational possibilities.
Estimated provisioning times are binding only where expressly agreed as binding.
Partial performance is permissible where reasonable for the Customer and where contractual use is not unreasonably impaired.
11. Availability, Maintenance and Force Majeure
Unless a specific availability level has been expressly agreed as a service level, the Provider does not owe a specific percentage of minimum availability.
The Provider endeavours to operate its services securely and with as few interruptions as reasonably possible. Maintenance, security updates, urgent troubleshooting, capacity limits, failures of telecommunication or power networks, failures of external providers, network attacks, official measures or other circumstances outside the Provider's reasonable control may temporarily impair availability.
Planned maintenance will, where possible and reasonable, be announced in advance.
Statutory provisions apply to delays or impediments resulting from force majeure or comparable events for which the Provider is not responsible.
12. IP Addresses and Network Resources
Where a service includes the provision or allocation of IP addresses or other network resources, the Customer has no right to a specific IP address, address range or permanently unchanged allocation unless expressly agreed.
The Provider may change allocations for technical, security, regulatory or operational reasons. Where possible, the Customer will be informed in advance.
No guarantee is given that a newly allocated IP address is free of listings or restrictions in all external blacklists or reputation systems. The Provider will review identifiable issues within reasonable limits.
13. Support and Additional Services
The included support scope is determined by the relevant service description.
Services exceeding the agreed support scope, in particular extensive administration, migration, troubleshooting, recovery, development or consulting services, may be charged separately following prior agreement.
Specific response or recovery times apply only where expressly agreed.
14. Administration Rights and Areas of Responsibility
For systems administered by the Customer, in particular root, VPS, cloud or comparable server services, the Customer is responsible for administration, operating system, applications, user accounts, permissions, security configuration, updates and content unless a managed service has been expressly agreed.
The Customer must configure and operate systems so that the security, integrity and availability of the Provider's and third parties' systems and networks are not endangered.
For managed services, responsibilities are determined by the specific service description. Services outside the agreed managed scope remain the Customer's responsibility.
15. Credentials and Account Security
Login credentials, passwords, API keys, tokens, certificates and other authentication credentials must be kept confidential and adequately protected against unauthorised access.
The Customer must inform the Provider without undue delay if there are indications that an account or system has been compromised or used without authorisation.
Actions performed using properly authenticated credentials may be attributed to the Customer where legally permissible and where the Provider was not required to recognise that the use was abusive.
16. Backups and Recovery
Unless a backup or recovery service has been expressly agreed, the Customer is responsible for maintaining regular and current backup copies stored outside the immediately booked system.
The Customer must create an appropriate backup before making changes to systems, applications, configurations or data.
Where the Provider offers backups, snapshots or copies as part of a service, the scope, interval, retention and recoverability are determined by the relevant service description. Such backup services do not automatically replace the Customer's own backups unless expressly agreed.
17. Use by Third Parties
The Customer may allow third parties to use booked services unless prohibited by the service description or applicable law.
The Customer remains the sole contracting party and is responsible for ensuring that authorised users comply with contractual and legal requirements.
A violation caused by a third party authorised by the Customer will generally be treated in the relationship between the Provider and the Customer as a violation by the Customer where legally permissible.
18. General Customer Duties
The Customer is in particular required to:
- comply with statutory, regulatory and contractual requirements,
- secure and update its systems and applications appropriately,
- implement security-critical measures communicated by the Provider within a reasonable period,
- use only content and data for which the Customer has the necessary rights,
- not use resources abusively, disruptively or in a manner that threatens security,
- cooperate appropriately in connection with incidents, security events, abuse reports and official or legally relevant matters.
19. Prohibited Use
Services may not be used for illegal, abusive, security-threatening purposes or in a manner infringing third-party rights.
Unless expressly lawful and permitted by the Provider in the individual case, prohibited uses include in particular:
- attacks on systems or networks, including DoS and DDoS attacks,
- port scans, exploit scans or comparable attacks against third-party systems without authorisation,
- distribution, provision or control of malware, botnets, ransomware or phishing infrastructure,
- open mail relays or other technically insecure services that can be abused,
- sending unsolicited bulk advertising, spam or messages using forged or misleading sender information,
- fraudulent or deceptive activities, identity abuse and payment fraud,
- illegal content or content whose possession or distribution is prohibited by law,
- content infringing copyright, trademark, naming, personality, privacy or other third-party rights,
- criminal hate-inciting, terrorist or other extremist content where storage or distribution is illegal,
- child sexual abuse material or other content whose possession or distribution is prohibited by law,
- illegal gambling services,
- cryptocurrency mining, farming or plotting unless expressly permitted by the relevant service description,
- any other use that materially impairs the stability, security or proper use of the infrastructure.
20. Third-Party Rights, Intellectual Property and Licences
The Customer is responsible for ensuring that all necessary rights, consents and licences exist for content, software, trademarks, domains, media, databases and other protected works used by the Customer.
Third-party licence terms must be complied with, in particular restrictions concerning use, reproduction, distribution, sublicensing, reverse engineering or other exploitation.
If a licensor, rights holder or other authorised party provides substantiated indications of an infringement, the Provider may and, where legally required, must investigate the matter and take appropriate action.
21. Abuse Reports and Notices of Illegal Content
Reports concerning allegedly illegal content, abusive use, security incidents or infringements of third-party rights may be submitted electronically to abuse@crazy-systems.de.
This reporting channel is available in particular to authorities, courts, law enforcement bodies, rights holders, licensors, trademark and copyright owners and other natural or legal persons.
Where possible and legally permissible, a report should include:
- a sufficiently specific explanation of why the content or use is considered illegal or infringing,
- a precise identification of the affected content or system, such as URL, domain, IP address, hostname or other unique identifiers,
- appropriate evidence supporting the alleged infringement,
- for rights holders, suitable evidence of ownership or authority to act where required for verification,
- the name and contact details of the reporting party unless anonymous reporting is legally permitted or appropriate.
Manifestly incomplete, unsubstantiated or abusive reports may be rejected or returned for additional information unless immediate action is required by law.
The Provider will assess sufficiently specific reports diligently, promptly, objectively and with due regard to the rights of all affected parties. Receipt of a report does not automatically establish that the alleged violation actually exists.
Electronic notices concerning allegedly illegal content, abuse, security incidents, orders or requests from competent authorities and notices from rights holders may be submitted to abuse@crazy-systems.de. This contact point also serves as the central electronic intake channel for such notices relating to hosting and intermediary services provided by Crazy-Systems where the applicable provisions of the Digital Services Act (Regulation (EU) 2022/2065) apply. Communications may be submitted in German or English.
22. Orders and Requests from Authorities
Legally valid official or judicial measures, including disclosure, preservation, suspension, seizure, removal or information orders, will be processed in accordance with applicable law.
Where the legality, competence or authenticity of a request is not apparent, the Provider may request suitable verification, file references or other evidence.
The Provider may preserve required data or restrict access where necessary to comply with an enforceable official or judicial order.
23. Review and Measures in Abuse or Infringement Cases
Where there are factual indications of legal violations, abuse, security risks or material contractual breaches, the Provider may request that the Customer provide a statement, remedy the violation or remove affected content within a reasonable period.
Depending on severity, urgency, recurrence risk and applicable law, the Provider may in particular:
- warn the Customer or request remedial action,
- restrict individual content, ports, services, functions or network access,
- temporarily suspend affected services,
- take immediate technical protective measures in the event of imminent danger,
- terminate the contract for cause in the event of serious or repeated violations,
- disclose information to authorities or other authorised recipients where required by law.
Where legally and technically possible, measures should be limited to the affected content or service and remain proportionate.
Where possible and legally permissible, the Customer will be informed of a restriction or suspension and the principal reason for it. Prior information may be omitted where prohibited by law, where it would frustrate the measure or where it is not reasonable due to an imminent security or legal risk.
24. Immediate Suspension in Cases of Serious Risk
The Provider may temporarily suspend a service in whole or in part without prior notice where this is necessary to avert a current and serious threat to systems, networks, data, third parties or public security, stop ongoing manifestly illegal use or comply with an enforceable official or judicial order.
This may in particular be necessary in cases involving active DDoS attacks, malware distribution, botnets, phishing, compromised systems, serious spam, acute fraud suspicion or manifestly illegal content.
25. Extraordinary Termination for Cause
The right of either party to terminate the contract for good cause remains unaffected.
Good cause for the Provider may in particular exist where:
- the Customer is materially in default with payments after any legally required reminder,
- the Customer seriously or repeatedly breaches these Terms or material cooperation duties,
- the Customer's use materially endangers the security or stability of the infrastructure,
- the Customer fails to remedy a serious legal infringement after being requested to do so,
- the use is manifestly criminal or abusive,
- continuation of the contract is impossible or unreasonable because of an official or judicial measure,
- a licensor or rights holder substantiates that a necessary right does not exist and lawful continuation of the service is not possible.
Where a prior warning or remedial period is legally required and reasonable, extraordinary termination will generally take place only after such warning or period has expired without success.
26. End of Contract, Suspension and Deletion of Data
Upon expiry or termination of the contract, the Customer's right to use the affected service ends unless otherwise agreed.
Following termination, the Provider may block access, deactivate systems and, after a reasonable period, delete data, configurations and content unless statutory retention obligations, official preservation orders or other compelling reasons prevent deletion.
The Customer is responsible for backing up and exporting required data before the end of the contract. There is no right to permanent retention or recovery after the contract ends unless expressly agreed or required by mandatory law.
27. Domains and Registration Services
Where domain registration services are offered, the Provider arranges registration with the relevant registry or registrar. No right to allocation of a requested domain exists until registration has been successfully confirmed.
The terms and allocation policies of the relevant registry and registrar additionally apply.
The Customer is responsible for ensuring that registration and use of a domain do not infringe third-party rights.
28. Data Protection and Processing on Behalf of Customers
Information concerning the Provider's processing of personal data is set out in the applicable Privacy Policy.
Where the Customer processes personal data of third parties using the booked services, the Customer is responsible for the lawfulness of that processing.
Where the Provider processes personal data on behalf of the Customer and the conditions of Art. 28 GDPR apply, a separate data processing agreement must be concluded where required.
The Customer must provide the information required for legally compliant processing on its behalf.
29. Export Controls, Sanctions and Statutory Restrictions
The Customer must comply with applicable export control, embargo, sanctions and other foreign trade law requirements.
The Provider is not required to provide or continue a service where doing so would violate directly applicable statutory prohibitions, sanctions or official orders.
30. Indemnification for Third-Party Claims
Where the Customer culpably breaches statutory or contractual obligations and justified third-party claims are therefore asserted against the Provider, the Customer shall, to the extent legally permissible, indemnify the Provider against such claims and the necessary costs of reasonable legal defence.
This applies in particular to infringements attributable to the Customer involving copyright, trademark, personality, privacy, competition or other protected rights and to illegal content or abusive use.
The Provider will inform the Customer of asserted claims and, where possible and reasonable, allow the Customer to participate in the defence.
31. Warranty and Defects
Statutory warranty and defect rights apply unless these Terms or the relevant service description contain a legally permissible deviation.
The Customer should report identifiable disruptions and defects as soon as reasonably possible and provide a comprehensible error description to enable investigation and remediation.
A defect does not exist where a limitation originates solely within the Customer's sphere of responsibility, software, configuration, devices or a third-party provider not engaged by the Provider.
32. Provider Liability
The Provider is liable without limitation for intent and gross negligence, for culpable injury to life, body or health and in other cases of mandatory statutory liability.
In the case of a slightly negligent breach of an essential contractual obligation, liability is limited to the damage typical for the contract and foreseeable at the time the contract was concluded. Essential contractual obligations are obligations whose fulfilment makes the proper performance of the contract possible in the first place and on whose fulfilment the Customer may regularly rely.
In all other respects, liability for slight negligence is excluded to the extent permitted by law.
In the event of data loss, liability is – to the extent permitted by law – limited to the recovery costs that would have arisen if proper and regular backups had been maintained. This limitation does not apply where backup was an expressly agreed part of the affected service or where the damage was caused intentionally or through gross negligence.
These limitations of liability apply accordingly in favour of the Provider's legal representatives, employees and agents.
33. Third-Party Providers and External Infrastructure
Where external data centres, network operators, hosting providers, registrars, payment providers, software providers or other third parties are used to provide a service, disruptions or changes within their sphere of responsibility may affect the service.
The Provider remains responsible for its own contractual obligations in accordance with applicable law. However, no guarantee is given for the permanent availability or unchanged performance of external providers unless expressly agreed.
34. Consumer Right of Withdrawal
Consumers have a right of withdrawal for distance contracts where the statutory requirements are met. Details are set out in the separate cancellation policy and, where provided, the model withdrawal form.
Where a consumer expressly requests that a service begin during the withdrawal period, the statutory provisions apply in the event of withdrawal, including any obligation to pay proportionate compensation where legally applicable.
Early expiry of the right of withdrawal takes place only under the statutory requirements.
35. Consumer Dispute Resolution
Where a statutory information obligation under the German Consumer Dispute Resolution Act applies, the Provider will inform consumers about its willingness or obligation to participate in dispute resolution proceedings before a consumer conciliation body in accordance with the applicable statutory requirements.
Unless expressly stated otherwise elsewhere, the Provider is neither willing nor obliged to participate in dispute resolution proceedings before a consumer conciliation body.
The former European Union Online Dispute Resolution (ODR) platform is no longer stated as a dispute resolution channel because its operation has been discontinued.
36. Communications and Notices
Contract-related notices may be sent to the email address registered by the Customer or through a provided customer area unless a stricter form is required by law.
The Customer must ensure that the registered contact address remains accessible and that the Provider's messages are not permanently prevented by the Customer's own filters or settings.
Oral side agreements or assurances require confirmation in text form to be effective unless mandatory law provides otherwise.
37. Transfer of Contract
Transfer of the Customer's contractual rights and obligations to a third party requires the Provider's consent where such consent may legally be required.
The Provider may request appropriate evidence of identity and authority when reviewing a contract transfer.
38. Set-Off and Rights of Retention
The Customer may set off claims against the Provider only with undisputed or legally established claims or claims arising from the same contractual relationship, to the extent such limitation is legally permissible.
Statutory rights of retention remain unaffected.
39. Customer Hardware and Statutory Security Rights
Where Customer-owned hardware or other objects are in the Provider's direct possession, statutory provisions and any expressly agreed special terms apply to rights of retention or lien.
40. Contract Language
The contract language is German. English versions are provided for information and convenience. In the event of contradictions, doubts of interpretation or deviations, the German version prevails to the extent legally permissible.
41. Applicable Law
The law of the Federal Republic of Germany applies, excluding the UN Convention on Contracts for the International Sale of Goods.
For consumers, this choice of law applies only insofar as it does not deprive them of the protection of mandatory provisions of the state of their habitual residence.
42. Jurisdiction
Where the Customer is a merchant, a legal entity under public law, a special fund under public law or has no general place of jurisdiction in Germany, Magdeburg shall be the place of jurisdiction for disputes arising from the contractual relationship to the extent legally permissible.
Mandatory statutory places of jurisdiction, in particular for consumers, remain unaffected.
43. Amendments to these Terms
Amendments to these Terms apply to future contracts from publication or from the stated effective date.
For existing contractual relationships, amendments become effective only where legally permissible and the applicable legal requirements have been met. Mere publication of amended Terms does not replace any required consent or other statutory requirement for existing contracts.
44. Final Provisions
Should any provision of these Terms be or become wholly or partially invalid or unenforceable, the validity of the remaining provisions shall remain unaffected.
The statutory provisions shall apply in place of invalid provisions. The same applies to unintended omissions.